Osteopathie

Funktionsstörungen im Körper erkennen und ganzheitlich behandeln

Osteopathie kann Ihren Körper auf natürliche Art ins Gleichgewicht bringen und Ihre Selbstheilungskräfte mobilisieren

Alle Bestandteile unseres Körpers sind irgendwie vernetzt und korrespondieren miteinander. Es gibt keine autarken Systeme oder Kreisläufe, die einfach so weiterhin reibungslos funktionieren, wenn Organe oder auch Strukturen unseres Bewegungsapparates ausfallen würden.

Jeder Verlust, jedes Defizit, jede Störung ist folgenreich – unmittelbar oder schleichend. Unsere inneren Verbindungen sind vielseitig. Wir verfügen über:

  • Blut- und Lymphgefäße als Ver- und Entsorgungssysteme,
  • Nerven, für die Weiterleitung von Reizen und Empfindungen bis ins Gehirn,
  • Faszien, die wie ein inneres Netz jeden Baustein unseres Körpers miteinander verweben.

Es ist sinnvoll für die Diagnostik, diese Zusammenhänge nicht außer zu Acht lassen, wenn man einer Problematik auf den Grund gehen möchte. Oftmals können Beschwerden an anderer Stelle auftreten, als die Ursache zu finden ist. Funktionsstörungen der Nieren zum Beispiel können Rückenschmerzen auslösen. Bei Frauen verbinden Faszien die Gebärmutter mit dem Kreuzbein…

In der Osteopathie geht es darum, die Ursache Ihrer Beschwerden herauszufinden, um im Folgeschluss nicht nur die Symptome (Schmerzen, Entzündungen etc.) zu behandeln. Sie als Mensch ganzheitlich zu betrachten und dabei alle Ihre inneren Strukturen zu berücksichtigen, steht bei der osteopathischen Diagnostik und Therapie im Vordergrund.

Osteopathie heilt nicht, sondern ist darauf ausgerichtet, verantwortliche „Störherde“ herauszufinden, aufzuheben und Ihre „innere Ordnung“ wiederherzustellen. Das soll Ihre Selbstheilungskräfte anregen, was in logischer Konsequenz Ihre Beschwerden verbessern und sogar aufheben kann.

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist ein ganzheitliches Untersuchungs- und Behandlungsverfahren, das mit einer sorgfältigen und ausführlichen Anamnese (Feststellung und Dokumentation Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte) beginnt. Ausgeführt wird die Osteopathie durch einen Arzt oder Heilpraktiker mit entsprechender Zusatzausbildung. Die Osteopathie ist häufig eine Ergänzung zur Schulmedizin. Der Osteopath arbeitet sowohl für die Diagnostik als auch während der Behandlung mit seinen Händen. Die angewendeten Grifftechniken sind sanft und individuell auf Sie und Ihr Beschwerdebild abgestimmt. Es werden dabei keine Geräte oder Medikamente eingesetzt.

Osteopathie ist einsetzbar für:

Säuglinge

  • Geburtstraumata, übermäßiges Spucken oder Schreien

Kleinkinder/Kinder

  • Verdauungsstörungen
  • Funktionsstörungen des Bewegungsapparates
  • Fehlhaltungen
  • Konzentrations- und Lernschwächen

Erwachsene

  • Unterstützung der Geburtsvorbereitung
  • Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Stress
  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Inkontinenz
  • Rücken- und Nackenproblemen (Schmerzen, Hexenschuss, Blockaden, Muskelversteifung, Bewegungseinschränkungen etc.)
  • Gelenkprobleme (Schmerzen, Frozen Shoulder, Tennisarm etc.)
  • Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerz, Migräne, Schwindel etc.)
  • Sportverletzungen (Verstauchungen, Sehnenentzündung, Krämpfe, Schmerzen etc.)
  • Organbeschwerden (Sodbrennen, Verdauungsbeschwerden etc.)
Wie lange dauert ein Termin für Osteopathie?

Eine Diagnose-/Therapieeinheit Osteopathie dauert zwischen 40 und 60 Minuten.

In dieser Zeit sind das Aus- und Ankleiden, die Untersuchung, Hygienemaßnahmen und die schriftliche Dokumentation enthalten.

Welche Ziele hat Osteopathie?
  • Lösen von Blockaden, Störungen oder Bewegungseinschränkungen
  • Aktivierung der Selbstheilungs- und Selbstregulationskräfte
  • Optimale Beweglichkeit in allen Geweben wiederherstellen
  • Ihr Wohlbefinden auf allen Ebenen verbessern
Was kostet Osteopathie?

Ihr Arzt kann Osteopathie auf einem Privatrezept verordnen. Die Kosten pro Sitzung betragen zwischen 60 und 120 €. Einige gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich an den Behandlungskosten für Osteopathie, wenn ein ärztliches Privatrezept vorliegt. Bitte erkundigen Sie sich vorab, ob und in welchem Umfang Ihre Krankenkasse die Osteopathiebehandlung übernimmt/bezuschusst.

Sie können Osteopathie als Selbstzahlerleistung auch ohne ärztliches Rezept bei einem Heilpraktiker in Anspruch nehmen.

Bitte informieren Sie sich in Ihrem Elithera Gesundheitszentrum, ob und zu welchen Konditionen Osteopathie angeboten wird, da die Preise und Angebote an den jeweiligen Standorten variieren.


Sie finden Ihre Praxis für Osteopathie hier: