Beckenbodentraining im Überblick
Das Elithera Beckenbodentraining ist ein gezieltes physiotherapeutisches Programm zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur. Es wird in Einzel- oder Gruppentherapie durchgeführt und richtet sich an Frauen und Männer, die unter Beckenbodenschwäche leiden. Mit speziellen Übungen lernen die Patient:innen, den Beckenboden bewusst wahrzunehmen, anzuspannen und zu entspannen, um die Kontrolle über Blase, Darm und Körperhaltung zu verbessern.
Dein Nutzen
Ein gestärkter Beckenboden verbessert die Kontinenz, unterstützt die Körperhaltung und steigert die Lebensqualität. Patient:innen gewinnen Sicherheit im Alltag zurück, können unbeschwert lachen, husten oder Sport treiben und reduzieren Beschwerden wie Druckgefühl, Schmerzen oder Funktionsstörungen.
Wann ist Beckenbodentraining sinnvoll?
Das Training wird empfohlen bei Beckenbodenschwäche nach Geburten, Operationen oder im Alter, bei Inkontinenz, Organsenkungen, chronischem Husten, neurologischen Erkrankungen, Bindegewebsschwäche, Übergewicht oder als präventive Maßnahme zur Erhaltung der Beckenbodenfunktion.
Ziele der Behandlung
Stärkung der Beckenbodenmuskulatur, Sicherung der Kontinenz, Vorbeugung von Senkungen, Verbesserung der Körperstatik und Steigerung des sexuellen Empfindungsvermögens.Kosten und Zuzahlung
Bei ärztlicher Verordnung übernehmen Krankenkassen die Behandlung gemäß Heilmittelkatalog. Gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren zahlen 10 € je Rezept plus 10 % der Behandlungskosten, sofern sie nicht befreit sind. Präventionskurse nach §20 SGB V können bezuschusst werden.Dauer der Behandlung
Einzeltherapien dauern 20 Minuten, Gruppentherapien 60 Minuten. Die Gesamtdauer richtet sich nach der ärztlichen Verordnung und dem individuellen Therapieplan. Präventionskurse finden in der Regel in Gruppen von 10–15 Teilnehmer:innen über mehrere Wochen statt.