Muskelfaserriss, Muskelbündelriss oder Muskelriss: Lässt sich der Heilungsprozess beschleunigen?

Nach Pferdekuss kommt Bluterguss. Einen gezielten Tritt mit dem Stollenschuh eingesteckt, unglücklich aufgeprallt nach einem Sturz, vom 12 cm Stilettoabsatz geknickt, eine plötzliche Brems- oder Beschleunigungssituation unterschätzt … theoretisch kann jeder Muskel im Körper „reißen“. Praktisch sind meist die unteren Extremitäten (Oberschenkel, Wade) betroffen, gerne bei Sportlern, die sich überfordern, nicht ausreichend aufgewärmt in die Belastung starten oder bereits ermüdete Muskulatur zu stark beanspruchen. Muskelfaser? Muskelbündel? Der komplette Muskel ist gerissen? In allen drei Fällen kommt es regulär zu einer Zerstörung von Muskelzellen und einer Einblutung ins Gewebe. Richtig schmerzhaft ist es außerdem. Was Sie tun können, um den Heilungsprozess positiv zu beeinflussen …

Den Unterschied erkennen

Die Quantität (Menge/Anzahl der gerissenen Fasern) ist hier bezeichnend für den Schweregrad der Verletzung und die Ausprägung der Symptome. Unsere Skelettmuskulatur (Muskeln, die für unsere Bewegung verantwortlich sind) besteht größtenteils aus Muskelfasern, die das Anspannen, also das Zusammenziehen ermöglichen. Ist der Muskel „anteilig“ gerissen, sprechen wir – je nach Anzahl der verletzten Fasern – von Muskelfaser oder -bündelriss. Ist der komplette Muskel gerissen, haben wir den Worst Case auf Effekt- und Folgeebene.

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*Quelle https://www.allgemeinarzt-online.de/bewegungsapparat/a/muskelverletzungen-bei-sportlern-pech-bei-der-erstversorgung-1875104

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