Muskelkater: Das schmerzhafte Donnerwetter nach zu viel, zu lange und zu intensiv

03.09.2018
Muskelkater: Das schmerzhafte Donnerwetter nach zu viel, zu lange und zu intensiv

Ist Muskelkater nun die Strafe oder die Belohnung für ein ausgiebiges Training? Haben wir uns nur dann richtig angestrengt, wenn uns in der anschließenden Erholungsphase selbst das Lachen schmerzt? Was steckt hinter der Rache von Überanstrengung und –belastung?

Wir alle kennen Sprüche wie: „Was wehtut, tut gut!“ oder „Wenn man hinterher nichts merkt, hat’s auch nichts gebracht!“ Aber wer behauptet so etwas? Nun, wer das behauptet, wissen wir nicht, aber von wem Sie solche Sprüche niemals zu hören bekommen werden, können wir Ihnen beantworten: von Ihren Elithera Therapeuten.

Wie entsteht Muskelkater?
Ein weitverbreiteter Irrtum besagt, dass das Ziehen und Stechen nach zu hoher körperlicher Belastung auf Muskelwachstum basiert. Hartnäckig hielt sich auch die Theorie, Übersäuerung sei für die unangenehme Nachwirkung von Überbelastungen verantwortlich. Mittlerweile deutet vieles darauf hin, dass sogenannte Mikrotraumata (also kleinste Verletzungen/Risse im Muskelgewebe) die Auslöser für Muskelkater sind. Die Schmerzen werden durch die Schwellungen im Gewebe und den einsetzenden Heilungsprozess hervorgerufen, daher setzen diese auch erst zeitverzögert ein – anders als bei Erschöpfungszuständen. Nach ein paar Stunden bzw. am nächsten Tag merkt man: „Oh, oh!“ Aber dann, am übernächsten Tag: „Oha!“ Meistens erreicht der Muskelkater etwa zwei Tage nach der Überlastung seinen schmerzhaften Höhepunkt.

Ist Muskelkater gut oder schlecht?
Weder noch. Am besten verstehen wir Muskelkater als Warnsignal unseres Körpers. Es ist eben seine Art uns Grenzen aufzuzeigen. Haben wir uns durch unser Handeln in ein Ungleichgewicht gebracht, schlägt unser Körper Alarm und wir sollten auf ihn hören. Jeder Mensch hat andere Belastungsgrenzen. Das wissen wir. Darum erwarten Sie bei Elithera auch keine Therapiekonzepte „von der Stange“ oder Lösungen, die laut Statistik für die Masse funktionieren, sondern kompetente Therapeuten, die Sie mit Ihrer Problematik individuell behandeln. Wir sehen Sie. Wir hören zu. Darauf können Sie sich verlassen. Das garantieren wir Ihnen.

­Muskelkater Vor- und Nachsorge Tipps
Verhindern kann man ihn nicht, den Muskelkater, das schon mal vorab. Aber für „weniger schlimm“, gibt es eine Reihe von aktiven und passiven Maßnahmen.

Vor Belastung:

  • Aufwärm-Phase (wichtig!)
  • statisches und dynamisches Dehnen
  • Faszienrolle zur Vorbereitung und Lockerung des Bindegewebes
  • lokale Lockerungsmassage (Muskulatur, die beansprucht werden soll)


Während der Belastung:
Leistungen, Wiederholungen und Intensitäten langsam steigern

Nach Belastung:

  • Cool-down-Phase (das sogenannte „Auslaufen“ am Ende einer Trainings-/Belastungseinheit. Der Kreislauf wird wieder heruntergefahren)
  • statisches Dehnen

Muskelkater „Akut-Phase“ (bis 3. Tag nach Beginn der Schmerzen)*

  • Kälte(schock)anwendungen (z. B. Eisbad, Leistungssportler kennen auch die sogenannte Kryokammer), für die betroffene Partie
  • lockere Massage des umliegenden Gewebes (nicht im betroffenen Gebiet)
  • leichte Belastung des Körpers im aeroben Bereich
  • leichtes extensives Training (zur Vermeidung von Steifheits- und Unbeweglichkeitsgefühl)
  • Magnesium, der „Muskelmineralstoff“ zur schnelleren Regeneration
    (Vor allem enthalten in Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten, naturbelassenem Reis und einigen Vollkorn-Getreideprodukten. Z. B. Soja- und Limabohnen, Kakaopulver, Cashewnüssen, Mandeln und Haferflocken. Magnesium ist ferner auch als Pulver/Nahrungsergänzungsmittel erhältlich)

Muskelkater „Regenerations-Phase“ (ab 3. Tag nach Beginn der Schmerzen)*

  • Wärme wird von den meisten Betroffenen in dieser Phase als angenehm empfunden
  • lockere Massage der betroffenen Partie
  • regeneratives Training (extensiv), bis die Schmerzen abgeklungen sind
  • Faszienrolle/betroffene Partie und Umgebung (um Verklebungen in den Bindegewebsfasern zu lösen)
  • Magnesium

*Diese Angaben basieren auf den Erfahrungswerten unserer Trainings- und Physiotherapeuten. Der Schmerz- bzw. Muskelkaterverlauf kann sich je nach Intensität oder Empfinden bei jedem Menschen anders darstellen.

Bleiben Sie besser in Bewegung!
Herzliche Grüße
Ihr Team Elithera

Ihr Ansprechpartner
Physiotraining Ruwertal GmbH
Thomas Borresch
Bahnhofstraße 19
54320 Waldrach

Tel: +49 (6500) 917879
Fax: +49 (6500) 9172357
Kontakt
Osteoporose und die Wechseljahre: Warum Mann sich ebenfalls warm anziehen kann.

Erschöpft, launisch, lustlos und dann noch diese Hitzewallungen! Es reicht nicht, dass wir altern und den sukzessiven Verlust unserer Jugend irgendwie verarbeiten müssen, nein. Es kommt noch dicker. So zwischen dem 45sten und 60sten Lebensjahr erwischt uns der rechte Haken von Mutter Natur, die genau dann die Büchse der Pandora öffnet, wenn wir offiziell in den Herbstabschnitt unseres Lebens eintreten. Den einen betrifft es mehr, der andere kommt mit Schadenfreude davon. Fakt ist: Die Wechseljahre sind kein reines Frauenproblem. Männer haben unter ähnlichen Symptomen zu leiden. Gibt es tatsächlich ein männliches Pendant zu den weiblichen Wechseljahren? Und was hat diese Phase der Veränderung mit Osteoporose zu tun?

> mehr lesen

Der Jungbrunneneffekt: regelmäßige Bewegung senkt Ihr biologisches Alter.

Unser Alterungsprozess hat ein Schräubchen, das sich manipulieren lässt: es heißt Bewegung. MHH-Forscher haben bewiesen: bis zu 15 Jahre können wir uns biologisch verjüngen, wenn wir’s denn konsequent, aktiv angehen. Wir alle wissen um die Zauberkraft gesunder, regelmäßiger Bewegung. Nun gibt es die einen, die dieses Wissen in die Tat umsetzen, solche, die es mal mehr mal weniger ernst nehmen und dann noch diejenigen von uns, die meinen, fortwährend gute Vorsätze vor sich herzuschieben sei ja auch anstrengend. In einer Campus-Studie der Medizinischen Hochschule Hannover haben sich unlängst 67 Mitarbeiter bereit erklärt, täglich eine halbe Stunde, über den Zeitraum eines halben Jahres, zu trainieren – mit erstaunlichen Ergebnissen …

> mehr lesen

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite nutzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies. Zudem akzeptieren Sie unsere aktuellen Datenschutzbestimmungen.

Bestätigen
NEIN
JA
Achtung!
OK