Verordnungen außerhalb des Regelfalls (V. a. d. R.)

§8 der Heilmittelrichtlinie legt fest, dass der Arzt die Verordnung für eine Dauer von maximal 12 Wochen ausstellen kann und dass diese Art der Verordnung besonders begründet werden muss. Solche „begründungspflichtigen“ Verordnungen müssen jeweils von der Krankenkasse genehmigt werden – sofern die Kassen nicht auf diese Genehmigungspflicht verzichten. Die meisten Krankenkassen verzichten auf die Genehmigungspflicht.

Besteht für die betreffende Verordnung außerhalb des Regelfalls eine Genehmigungspflicht, dann muss der Patient bei seiner Krankenkasse die Verordnung vor Beginn der Behandlung zur Genehmigung einreichen. Dabei lassen sich die meisten Patienten durch ihre Therapeuten vertreten, die dann für sie die jeweiligen Anträge stellen.

Sobald der Antrag gestellt oder genehmigt ist, kann die Therapie beginnen und zwar mindestens solange, bis die Kasse ablehnt. Eine Genehmigung bezieht sich grundsätzlich auf eine konkrete Verordnung. Stellt der Arzt eine weitere Verordnung außerhalb des Regelfalls aus, muss diese Verordnung erneut zur Genehmigung eingereicht werden.

 

Tennisarm? Golferarm? Was hilft?

Was klingt wie Wohlstandswehwechen sind in Wahrheit zwei lästige, schmerzhafte Gemeinheiten, die unsere Beweglichkeit im Alltag enorm einschränken können. Wer schon mal mit einem Golferarm einen Auflauf aus dem Backofen gezogen hat oder mit einem Tennisarm seinem Gegenüber zuprosten wollte, kann da ein Liedchen von singen. Und gerade die Arme sind es doch, die wir ständig im Einsatz haben. All die 1.000 kleinen Handgriffe, die sonst selbstverständlich sind, werden plötzlich zum Problem. Wir verraten Ihnen, wie Sie die Sehnenansatzreizung an Ihrem Ellenbogen in den Griff bekommen können.

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Muskelfaserriss, Muskelbündelriss oder Muskelriss: Lässt sich der Heilungsprozess beschleunigen?

Nach Pferdekuss kommt Bluterguss. Einen gezielten Tritt mit dem Stollenschuh eingesteckt, unglücklich aufgeprallt nach einem Sturz, vom 12 cm Stilettoabsatz geknickt, eine plötzliche Brems- oder Beschleunigungssituation unterschätzt … theoretisch kann jeder Muskel im Körper „reißen“. Praktisch sind meist die unteren Extremitäten (Oberschenkel, Wade) betroffen, gerne bei Sportlern, die sich überfordern, nicht ausreichend aufgewärmt in die Belastung starten oder bereits ermüdete Muskulatur zu stark beanspruchen. Muskelfaser? Muskelbündel? Der komplette Muskel ist gerissen? In allen drei Fällen kommt es regulär zu einer Zerstörung von Muskelzellen und einer Einblutung ins Gewebe. Richtig schmerzhaft ist es außerdem. Was Sie tun können, um den Heilungsprozess positiv zu beeinflussen …

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