Lymphdrainage

Das Lymphgefäßsystem durchzieht Ihren ganzen Körper. Es führt Flüssigkeit im Gewebe wieder dem Blutkreislauf zu. Wenn Sie sich einer Operation zum Beispiel zur Krebstherapie unterziehen müssen, können Lymphbahnen durchtrennt werden. Der Lymphabfluss wird gestört und es kann sich Gewebeflüssigkeit ansammeln. Ihre Arme oder Beine schwellen an, es kann zu einem Lymphödem kommen.

Den Lymphabfluss anregen

Hier setzt die Lymphdrainage an. Speziell ausgebildete Physiotherapeuten können durch sanfte rhythmische, kreisende und pumpende Bewegungen mit der flachen Hand die gestaute Flüssigkeit in Richtung Ihres Halses verschieben. Hier kann Ihr Körper sie leichter abtransportieren. Das Gewebe schwillt ab und wird wieder lockerer und weicher, Schmerzen werden reduziert und Sie können sich leichter bewegen.

Auch Menschen mit Lipolymphödemen (krankhafte Fetteinlagerung bedingt auch einen Lymphstau) können von der sanften Methode profitieren. Ebenso kommt die Lymphdrainage nach Sportverletzungen und bei einer Venenschwäche infrage. Außerdem wird der Stoffwechsel Ihrer Haut angeregt.
Die Lymphdrainage wird auf Verordnung Ihres Arztes eingesetzt.

Ihr Ansprechpartner
Elithera Gesundheitszentrum Kalefeld
Ivonne Fernkorn-Aue
Auetalstraße 59
37589  Kalefeld

Tel: +49 (5553) 919120
Fax: +49 (5553) 919163
Kontakt
Atemnot: Wenn uns die Luft wegbleibt - Welche Rolle spielt Physiotherapie bei Atemwegserkrankungen?

Überrascht sein, staunen, sich erschrecken, aus der Puste sein, ein attraktiver Mann vis-à-vis, eine schöne Frau flirtet, … wohl jeder von uns kennt Situationen, in denen uns schon mal die Luft weggeblieben ist. Meist assoziieren wir damit ein intensives Gefühl. Im Sprachgebrauch bleibt uns die Luft vor lauter Lachen weg, sie wird vor Spannung angehalten, betont unsere Entrüstung oder wir saugen die Luft mit weit aufgerissenen Augen als Zeichen unserer Anerkennung ein. Wie auch immer. Eins haben alle diese Situationen gemeinsam. Wir können den Moment des Atemstillstands selbst aufheben. Genauso schnell, wie uns diese emotionalen Aussetzer stocken lassen, verfliegen sie auch wieder – bei gesunden Menschen in der Regel von allein. Was aber, wenn nicht? Wenn unsere Atemwege krank sind? Wenn das Ringen nach Luft lebensbedrohlich wird? Was passiert, wenn sich unsere „Kehle zuschnürt“ und wir ohne Hilfsmittel ersticken würden? …

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„Es zieht im Kreuz“ – nicht immer sind die Bandscheiben schuld. Rückenschmerz kann auch Kopfsache sein

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